07.07.2014

keep trying and don't stand still



Ist es bei euch nicht genauso? Man hat immer ein genaues Bild im Kopf, eine gewisse Vorstellung wie Dinge passieren sollten, wie das Endresultat dann aussehen muss. Voller Vorfreude geht man seinem Vorhaben nach, steht schon in den Startlöchern und dann... ja, was dann? Es kommt natürlich anders als man es erwartet hat. Weg ist die anfängliche Euphorie, man versucht es trotzdem noch ein paar Mal (was klappt denn schon beim ersten Mal?), doch die Motivation ist dahin und man steht sich selbst nur noch im Weg.

Genauso erging es mir gestern. Unbewusst habe ich mich von den negativen Emotionen mitreißen und den wichtigsten Faktor außer Acht gelassen: Den Spaß an der ganzen Sache. Wenn du das tust, was du liebst, dann kommt mit der Zeit der Rest fast von Selbst. Alles was ich tue, will ich aus Spaß machen und dabei nicht krampfhaft versuchen, perfekt zu sein. Denn das bin ich nicht, und werde es auch nie sein. Will ich auch gar nicht.  

Diesen Druck mache ich mir ganz alleine, niemand sonst. Wieso eigentlich? Er bringt mich nicht weiter, er schürt Selbstzweifel in mir, die mich aufhalten. Das weiß ich alles, und doch hatte ich mich gestern nicht unter Kontrolle.

Es tut mir am meisten Leid, dass ich meine Laune nicht bei mir behalten konnte, sondern sie an meiner Begleitung ausgelassen habe. Sie hat sich die Zeit genommen, mich durch die Gegend zu fahren und einen netten Platz zu suchen. Sie hat sich auch alle Mühe mit den Fotos gegeben, und geklappt hat es dann wegen mir nicht. Zwar habe ich mich entschuldigt, aber das schlechte Gewissen blieb.

Deine Selbstzweifel dürfen dich niemals von deinem Ziel abbringen, dir niemals die Leidenschaft und den Spaß an Dingen rauben. 




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